Eine neue Mission unserer Schwestern in Ilo (Tacna)

Veröffentlicht am 26/05/2018
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Vergangenen Sonntag, den 1. April, feierte Pater Álvaro de Maria Gómez msp die Hl. Messe zur Aussendung von Missionaren für fünf Schwestern Missionarinnen Dienerinnen der Armen, die sich am darauffolgenden Sonntag, am Fest der Göttlichen Barmherzigkeit, aufmachten, um eine neue Gründung im Süden Perus zu beginnen. Die Gruppe der „Gründerinnen” der neuen Gemeinschaft “Hl. Rosa von Lima” ist zusammengesetzt aus: 
Schw. Bertha Ninancuro Pompilla (Oberin);
Schw. Gloria de Lourdes Améstica Lobos,
Schw. Ana María Quijhua Mayta,
Schw. Aydé Guadalupe Amache Valdéz
Schw. Yudith Yésica Cruz Ochoa.

Diese neue Gründung ist in Ilo, Tacna (Diözese Tacna und Moquegua), zustandegekommen, in einer Zone die "Las Pampas" genannt wird, eine im Sand ausgedehnte Region, wo sich Leute, die aus Puno, Arequipa, Juliaca und einige aus Cuzco stammen, angesiedelt haben auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Es gibt dort hundertzwanzigtausend Einwohner, 6 Pfarreien mit neun Priestern und zwei Ordensgemeinschaften (eine davon mit zwei und die andere mit drei Mitgliedern).

Der genaue Ort an dem die Schwestern leben heißt  "Alto Chiribaya". Dort verfügt die Pfarrei momentan über eine sehr einfache Konstruktion um die Hl. Messe feiern zu können (es werden gerade Mittel gesammelt für eine bessere Konstruktion). Die Evangelisierung muss praktisch bei Null angefangen werden, weil die Familien bisher keine Möglichkeit hatten evangelisiert zu werden. 

Neben der Evangelisierungsarbeit und der Katechese werden die Schwestern bei der geistlichen Bildung  der Bildungseinrichtung “Santa Elizabeth” mithelfen, die eine beginnende Schule ist, wo bereits die Vorschulklasse und die erste und zweite Stufe der Primarschule vorhanden sind. Jedes Jahr wird sie weiterwachsen.

Wie immer bei solchen Ereignissen möchten wir unsere Schwestern Euren Gebeten anvertrauen, damit sie mithelfen, daß das Reich Gottes wächst und sich viele Herzen dem Handeln der Göttlichen Barmherzigkeit öffnen.  Der heilige Johannes Paul II erinnerte bereits in seiner Enzyklika Redemptoris Missio (1990) die ganze Kirche an den Wert des Gebetes und des Opfers für die Missionare:

Unter den Formen der Teilnahme kommt der geistlichen Zusammenarbeit der erste Platz zu: Gebet, Opfer, Zeugnis des christlichen Lebens. Das Gebet muß den Weg der Missionare begleiten, damit die Verkündigung des Wortes durch die göttliche Gnade wirksam werde. Der hl. Paulus bittet in seinen Briefen die Gläubigen oft um ihr Gebet für ihn, damit er das Evangelium mit Vertrauen und Freimut zu verkünden in der Lage sei. (RM 78).