Missionarinnen Dienerinnen der Armen

Veröffentlicht am 10/02/2019
hnas mision

Vor kurzem besuchten wir 4 Dörfer des Departaments Apurimac im Laufe unserer ausserordentlichen Missionen; der Weg zu diesen Dörfern ist ein offenes Buch, in welchem man die Schönheit und Liebe Gottes betrachten kann, obwohl die Strasse wegen der Einstürze oft gefährlich ist.   Während des Tages besuchten wir die Häuser und am Abend hielten wir Katechesestunden, danach zeigten wir einen Film und organisierten Spiele für die Kinder. Bei einem dieser Besuche trafen wir auf eine Frau, die eine Decke aus Schafwolle webte (wie auf dem Foto zu sehen), die dazu gebraucht wird die Kleinkinder zu tragen oder auch anderes. Es ist schön diesen einfachen Menschen zu begegnen, die in der Stille und Demut arbeiten wie in der Heiligen Familie; in diesem Fall waren nur noch der Vater und die Mutter zuhause, weil die schon grossen Nachkömmlinge in die Stadt gezogen sind, auf der Suche nach einem „besseren Leben“. Als sie uns kommen sahen, empfingen sie uns mit grosser Freude und Dankbarkeit und baten uns gemeinsam mit ihnen für die Familie zu beten.    

In einem anderen Haus fanden wir eine Frau, die bei der Feldarbeit gefallen war und sich dabei den Fuss verletzt und dazu noch die Hand verstaucht hatte.  Wir kommen immer gut vorbereitet mit einem erste Hilfe Koffer und auch mit einer Krankenschwester in der Gruppe, die sich darum kümmert eventuelle Behandlungen vorzunehmen. Die Frau war uns sehr dankbar für diese Hilfe. Obwohl in jedem Dorf eine Krankenstation vorhanden ist, sind diese oft geschlossen, ohne die Möglichkeit behandelt zu werden.  In vielen Häusern begegnen wir älteren Menschen, die sich freuen uns zu sehen, denn sie wissen, dass wir ihnen das Wort und die Gegenwart Gottes bringen und Brot, das wir selbst in Cuzco gemacht haben. Wie
sehr wünschen sie, dass wir ihnen zuhören… dass wir sie ein wenig begleiten!